Carrot Cupcakes mit gebrannten Mandeln

Der Carrot Cake (oder, um nicht nur Anglizismen zu bemühen: Karottenkuchen) hat sich als nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Cafés dieser Welt etabliert. Nachdem ich eine beinahe fanatische Verehrerin dieses grandiosen Kuchens und von Kleingebäck jeglicher Art bin, liegt nichts näher, als beides zusammenzubringen. Das besondere bei diesem Rezept sind mit Sicherheit die karamellisierten Nüsse, die dem Ganzen nicht nur geschmacklich eine tolle Note geben, sondern die Konsistenz auch ein bisschen spannender gestalten.

Ursprünglich habe ich mich dabei an dieses Rezept mit gebrannten Mandeln gehalten. Die Herstellung der gebrannten Mandeln ist mir jedoch gnadenlos missglückt und ich finde, die Verwendung von in der Pfanne karamelisierten Nüssen tut dem Geschmack keinen Abbruch und geht dabei um einiges schneller. Die Mengenangaben reichen für ca. 18 Muffins oder eine 26er Springform.


Teig
250 gr. Mehl
1,5 Tl. Backpulver
1 Tl. Natron
2 Tl. Zimt
1 Kleine Mp.  gemahlene Nelken
2 Mp. Kardamom
2 Mp. Muskat
200 gr. braunen Zucker
1 Pk. Vanillezucker
180 ml. Sonnenblumenöl
50 gr. Schmand
3 Eier
260 gr. geraspelte Möhren (grob und fein)
120 gr. karamellisierte Mandeln und Walnüsse

Frosting
60 gr. Butter
150 gr. Frischkäse
ca. 120 gr. Puderzucker
Abrieb einer ganzen Zitrone (bio)

Karamellisierte Nüsse
120 gr. Nüsse
130 gr. Zucker
1/2 Tl. Zimt
30 gr. Butter


Zunächst sind die karamellisierten Nüsse an der Reihe: Dafür die Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen lassen. Damit sie nicht braun wird und das Karamell später nicht anbrennt, lieber mit weniger Hitze arbeiten und immer dabei bleiben. Den Zucker dazugeben und karamellisieren (schmelzen) lassen. Zimt und Nüsse hinzugeben und gut durchrühren, dann die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen und abkühlen lassen. Danach grob hacken.

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Da ich euch auch an meinen Misserfolgen teilhanen lassen will: Versuch Nr. 1
Auch die Misserfolge gehören dazu: Gebrannte Mandeln, Klappe, die erste

Während der Backofen auf 180°C vorheizt, werden für den Teig zunächst die Möhren geraspelt. Danach  alle trockenen Zutaten (bis auf die Nüsse) vermischen. In einer separaten Schüssel braunen Zucker und den Vanillezucker zu einer homogenen Masse rühren und  Schmand und Eier hinzufügen. Jetzt die bereits gemischten trockenen Zutaten löffelweise unterrühren. Danach die gebrannten Nüsse sowie die Möhrenraspeln schnell unterheben – wichtig ist hier, nicht zu lange zu rühren!

Den Teig in die Muffinform geben und ca 15-20 Minuten Backen – die Zeit variiert sehr von Ofen zu Ofen und da ich mit einem schwer berechenbaren Gasofen arbeite, sollte man auch beim Backen immer ein Auge auf die kleinen Köstlichkeiten haben.

Für mich war die Zubereitung von Frosting immer ein Buch mit sieben Siegeln. Was bei anderen immer eine schöne, feste Masse war, glich bei mir entweder einem klumpigen Haufen oder einer zuckrigen Suppe.
Das simple Geheimnis auch hier: nicht zu lange rühren! Wenn ihr dann noch darauf achtet, dass alle Zutaten die gleiche Temperatur haben, sollte einem gelungenem Frosting nichts mehr im Wege stehen. Also am besten alle Zutaten schon einige Zeit vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
Nachdem die Butter cremig gerührt wurde, den Frischkäse dazugeben und kurz(!) auf hoher Stufe unterrühren, so dass beides gerade so vermischt ist. Danach den gesiebten Puderzucker und den Zitronenabrieb hinzugeben und ebenfalls wieder ganz kurz mixen. Das Frosting danach im Kühlrschrank aufbewahren.

Nachdem die Muffins abgekühlt sind, könnt ihr sie mit dem Frosting zu Cupcakes upgraden – bedenkt dabei aber, dass nicht jeder ein Fan von dem zuckrigen Belag ist.

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