Granola aka Knuspermüsli

Zugegeben: Granola klingt weitaus spannender und exotischer als das sperrig-deutsche Wort Knuspermüsli. Im Grunde ist es jedoch das gleiche. Als hippe Foodbloggerin, die ich nun einmal bin, muss ich mich aber natürlich auch an den instagram- und hashtagtauglichen Namen für altbekannte Lebensmittel orientieren. Wie so vieles sind aber auch Namen Schall und Rauch, nur der Inhalt zählt. Und der lässt nur wenig Wünsche offen, denn: der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Hauptbestandteil von Granola sind – wer hätte das gedacht – ordinäre Haferflocken. Keine oats, die over night in schönen bowls auf ihren Auftritt warten, sondern die ganz normalen Flocken, die bei manchem schlimme Kindheitserinnerungen hervorrufen. Zudem Honig oder Agavendicksaft und Öl, alles andere kann nach Lust und Laune variiert werden. Zu Weihnachten gab es bei mir  eine Winteredition des Knuspermüslis, die mit verschiedenen Gewürzen Weihnachten noch ein bisschen länger auf den Tellern hält – Übrigens ein tolles und einfaches Geschenk!


Zutaten: (4 große Gläser)

1 Glas (500g) flüssigen Honig
4 EL Sonnenblumenöl (Olivenöl schmeckt auch sehr gut, mag aber nicht jeder)
800 g kernige und zarte Haferflocken gemischt
200 g Walnüsse (gehackt)
250 g Sonnenblumenkerne
200 g Kürbiskerne
250 g Sesam
1 EL Vanillezucker
2 EL Zimt
7 gemahlene Pimentkörner
1 TL Kardamom
1/2 TL Salz
Apfelchips nach belieben

Den Backofen auf 130°C vorheizen. Alle trockenen Zutaten (außer den Apfelchips) in einer großen Schüssel sorgfältig vermischen. Nun den Honig und das Öl hinzugeben und so lange rühren, bis sich eine gleichmäßige, leicht klumpige Masse gebildet hat.

Die Masse locker auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder Rost verteilen – die kleinen Klumpen unbedingt zusammenkleben lassen, sonst habt ihr am Ende nur knusperige Haferflocken. Das ganze etwa 20 Minuten im Ofen goldbraun backen und währenddessen ab und an mit einem Pfannenwender oder einer Gabel wenden. Am besten, ihr bleibt immer in Ofennähe und kontrolliert euer
Müsli regelmäßig, da es schnell verbrennt.

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Das fertige Granola auf einem Teller auskühlen lassen (keine Sorge, es wird erst richtig knusprig, wenn es kalt ist) und mit den Apfelchips mischen. In einem luftdichten Gefäß ist das Müsli etwa vier Wochen haltbar – aber so lange überlebt es bestimmt nicht.

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