Zebrakuchen

Wer sich bei dem Begriff „Zebrakuchen“ Spannung, Exotik und völlig neue Geschmackserlebnisse erhofft, sollte vielleicht schnell zum nächsten Rezept übergehen. Im Grunde handelt es sich bei diesem wohlklingenden Kuchenexemplar nämlich nur um einen aufgehübschten Käsekuchen, der in diesem Outfit jedoch das Zeug zum Star unter den schnellen Geburtstagskuchen hat. Auch ohne viel Geduld oder herausragendes Dekorationstalent kann hier mühsame und komplizierte Handarbeit vorgetäuscht werden. Ein Teil der Käsekuchenmasse wird mit Himbeeren gefärbt und abwechselnd mit der weißen Creme auf den Tortenboden gegossen – das ist die ganze Zauberei. Durch die Himbeeren bekommt der Kuchen eine fruchtigere Note und eignet sich daher auch für die weniger Käsekuchenvernarrten unter uns.


Zutaten

Teig
300 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
125 g kalte Butter
100 g Zucker
2 EL Wasser
1 Prise Salz

Creme
300 g Himbeeren
125 Butter
200 g Zucker
2 PK Vanillezucker
6 Eier
750 g Magerquark
4 EL Speisestärke
Abrieb einer Zitrone

Zunächst die Himbeeren auftauen und eventuell ein paar schöne Exemplare für die Deko beiseite stellen. Dann die Butter für den Teig in Würfel schneiden und mit den restlichen Zutaten möglichst rasch zu einem glatten Teig kneten. Bei einem Mürbeteig ist es wichtig, dass die Butter durch das viele Kneten nicht zu warm wird, daher zügig arbeiten. Eine gefettete Springform mit dem Teig auslegen (ca. 1/3 Rand, 2/3 Boden) und in den Kühlschrank stellen.

Für die Creme Butter und Zucker schaumig schlagen. Dann nach und nach die Eier hinzugeben und zu einer homogenen Masse verarbeiten. Quark, Zitronenabrieb und zwei EL der Speisestärke unterrühren. Die Himbeeren pürieren und mit 1/3 der Creme in einer separaten Schüssel zusammen mit der restlichen Speisestärke glatt rühren.

Jetzt habt ihr am besten zwei unterschiedlich große Schöpflöffel zur Hand, um die Creme gleichmäßig in die Form zu schichten. Wenn nicht, benutzt einfach Esslöffel, achtet jedoch dabei darauf, immer mehr von der weißen Creme hineinzugeben. (z.B. 4 EL weiß, 3 EL rot). Gebt nun zuerst die weiße Masse in die Mitte der mit Teig ausgelegten Springform. Dann mittig darauf etwas von der roten, dann wieder weiß….bis schlussendlich die ganze Masse in der Form gelandet ist. Durch das abwechselnde „schichten“ bildet sich das typische Streifenmuster.

Den Kuchen bei 170 Grad ca. eine Stunde backen. Käsekuchen ist fertig durch gebacken, wenn die Quarkmasse nicht mehr wackelt und bei einer Stäbchenprobe kaum noch Quark haften bleibt – es kann also auch mal ein bisschen länger dauern. Abkühlen lassen, dekorieren und bewundern.

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